Erkundung der Oberschule

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Es fällt Vieles in dieser Zeit aus, so auch der Schnuppertag und der Tag der offenen Tür. Aber die Neugierde bleibt, was hat eine weiterführende Schule, was hat eine Oberschule zu bieten?

Das konnten gestern und heute die Viertklässler in einer lebendigen Erkundung der Oberschule erfahren. Im Fachraum für Naturwissenschaften haben die Kinder erfahren, welche Chemikalie eine Wunderkerze so schön erstrahlen lässt. Ist es Kupfer, Magnesium, Lithium, Natrium oder doch Eisen?

Es ging weiter mit der Küche, in der die Schülerinnen und Schüler sofort den Thermomix bemerkten, der von der Schülerfirma Break Box regelmäßig benutzt wird. Anschließend tauschten sich die Kinder im Textilraum über ihre Erfahrungen mit der Nähnadel aus. Hier lag ein Stick-Set bereit, zu dem sie auf digitalem Weg eine Anleitung erhalten. Die Ausstellung im Kunstraum präsentierte die Vielfalt dieses Faches –  so wie Skulpturen aus Ytong, Speckstein, Pappmachè und Draht.

Der kreative Weg setzte sich fort mit dem Gang durch den Tonraum mit Brennofen und anschließend durch den Werkraum, in dem sich die Kinder verschiedene Maschinen und das Werkzeug ansehen konnten. Schließlich präsentierte sich das Fach Informatik im Computerraum mit einer Roboterschlange. Neben vielen Informationen über die Oberschule erhielten die Kinder ein Roboter-Bastel-Set. Auch hierzu erhalten sie eine Anleitung über IServ.

Die Viertklässler staunten über die vielen neuen Fächer, die sie ab der 5. Klasse kennen lernen und freuen sich darauf, dass sie bald zu den Großen gehören.

„Ich freu mich auf die Oberschule Lindern!“, so eine Schülerin. „Und wir freuen uns auch auf euch!“, so Schulleiterin Petra Wodke-Schmeier.

Abschluss 2020

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„We’re in the endgame now“

34 Schülerinnen und Schüler wurden am Samstag in der großen Spothalle in Lindern verabschiedet.

In ihrer Begrüßungsrede freute sich die Schulleiterin Petra Wodke-Schmeier darüber, dass der Abschluss zwar „anders als sonst, dennoch in einem festlichen Rahmen, in dem eure erbrachten Leistungen gebührend gewürdigt werden“ stattfinden konnte.

Mit einem Zollstock wurden die Dinge, die die Schülerinnen und Schüler in ihrer Schulzeit begleitet haben, eindrucksvoll in einem Wortgottesdienst von Pfarrer Jürgen Schwartz und Pfarrer Thomas veranschaulicht.

„Ich muss euch enttäuschen“, so die Elternvertreterin Nicole Haring. Das von den Schülerinnen und Schülern gewählte Motto „we‘re in the endgame now“ stimme nicht ganz. Die Schüler hätten sich gerade erst für die Vorrunde des Lebens qualifiziert.

Disziplin, Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltewillen wurde vom Bürgermeister Karsten Hage gewürdigt, der froh war, dass er die Schülerinnen und Schüler persönlich gratulieren durfte und keine Videobotschaft aufnehmen musste.

Die Klassenlehrerinnen Frau Gehlenborg und Frau Kern bezeichneten diesen Jahrgang als „außergewöhnlich“ und hoben die besonderen Leistungen hervor. Von 24 Schülerinnen und Schülern der Klasse 10 erreichten 9 Schüler einen Realschulabschluss und stolze 15 einen erweiterten Realschulabschluss. Ungewöhnlich sei auch die berufliche Orientierung der Realschüler. Sieben von ihnen hätten schon einen Ausbildungsvertrag in der Tasche. Dabei gratulierten die Lehrerinnen den Betrieben, die nun außergewöhnlich gute Auszubildende erhielten.

In besonders guter Erinnerung an die Schulzeit werde die Abschlussfahrt nach Paris bleiben, so die Klassensprecher Hendrik Möller und Lilly Riesenbeck.  Neben viel Spaß und Kultur brachte die Reise besonders lange Fußwege mit sich. „So viel, wie wir da gelaufen sind, hätten wir den Weg zurück nach Lindern auch ohne Bus geschafft.“

Der Sozialpreis der MT ging in diesem Jahr an Hendrik Möller. Als Klassensprecher und Schulsprecher übernahm Hendrik in vorbildlicher Weise Verantwortung für die Schülerinnen und Schüler.  Ein Präsent erhielten ebenfalls Jana Plümper als Jahrgangsbeste der Klasse 10 und Luisa Martens als beste Abschlussschülerin der Klassen 9.

Ein großer Dank geht an Chris Bruns, der musikalisch für gute Laune sorgte.