Josef Elbers als Hausmeister der Grund- und Oberschule nach 38 Jahren verabschiedet.

Nach 38. Jähriger Tätigkeit als Hausmeister der Grund- und Oberschule wurde „Josef Elbers“ von – seiner – Schule mit viel Wehmut und ein paar Tränen verabschiedet. Gegen Mittag wurde Hausmeister Josef von zu Hause in Vrees, mit einem besonderen Schulbus der Firma Nienaber, Sedelsberg, wie sie sonst in den USA für die Schülerbeförderung genutzt werden, abgeholt. Viele Lehrerinnen und Lehrer ließen es sich nehmen bei der Abholung von „Josef“ dabei zu sein. Danach erwarteten Josef Elbers – 350 Kinder , sowie die dazugehörenden Pädagogen mit selbstgebastelten Fähnchen, Plakaten und Hinweisschilder auf dem Schulhof. Jetzt war Händeschütteln, Drücken und Umarmen angesagt. Nach der Verabschiedung ging es zum gemütlichen Teil über mit gekühlten Getränken und Gegrillten . Nach der Ausbildung zum Elektriker in der Firma Heinrich Cloppenburg, Lindern, und anderen weiteren Arbeitseinsätzen bei anderen Elektrofirmen, ging es zur Meisterschule. Es folgte später dann die Anstellung als Hausmeister an der Linderner Schule. Ein Glücksgriff für die Schule und für die Gemeinde.

Foto: Wilhelm Kock

Königin der Instrumente im Klassenzimmer

Linderner Schüler bauen eine Miniaturorgel

Oliver Strauch, Organist der St.-Vitus-Pfarrgemeine Löningen, brachte die Baukastenorgel im Rahmen des Projekts „Hoch empor. Orgeln in Niedersachen“ mit nach Lindern. Die Schülerinnen und Schüler der 3a und 3b setzen dann aus vielen Einzelteilen das Instrument mit Begeisterung zusammen. Vielen Dank, Oliver Strauch, für die gelungene, lehrreiche Aktion!

Licht-Blicke: Ein Rückblick auf unser Schulfest

Malen mit Sand auf einem Lichtboden

Im Rahmen der diesjährigen Kulturwochen fand unser Schulfest am 8. September statt. Es war eine überaus gelungene Veranstaltung für die gesamte Schulgemeinschaft. Das Miteinander stand im Vordergrund und prägte die ausgesprochen gute Stimmung dieses Festes.

In der Turnhalle konnten ganz still und leise Parcours ausprobiert werden, im Mobilen Planetarium erfuhr man eine Reise durch das All und die Band „Fakeless“ unterhielt die Besucher abwechslungsreich. Schüler bedienten im Café und wurden auch nicht müde, in dem neuen Raum der Schülerfirma „Break Box“ eine Waffel nach der anderen zu backen. Ob Schülerausstellung oder Poetry-Slam – überall gab es etwas zu sehen und zu entdecken.

So konnten die Solarkatamarane konnten auf ihre Tauglichkeit überprüft und die Reise einer Jeans nachvollzogen werden. Virtuelles und reales Fußballspiel musste einem Vergleich standhalten. Die Aufführungen des Schattentheaters „Sternentaler“ beeindruckte die Zuschauer. Ein kleiner Projektchor sang „Ich lass für dich das Licht an“ und präsentierte eine Percussion-Version der „Morgenstimmung“. Schneekugeln, Glückskekse, bunt bemalte Steine, Disco-Kugeln, Sonne und Mond, Sonnenfänger und Kaleidoskope rundeten das Programm ab. Die Produkte der Candy-Bar konnten als Nachtisch zu den leckeren Bratwürstchen, die am schuleigenen Grill angeboten wurden, genascht werden.

Ja, dieses Schulfest bleibt ein Licht-Blick – es sind viele Dinge entstanden, die für lange Zeit nutzbar und sichtbar sind: die auffälligen Zaunlatten verzieren den Sandspielplatz, die bunten Steine laden zum Spielen ein, die Menschenrechte sind nachlesbar auf 60 Meter Leisten, die sich durch das Schulgebäude ziehen und die Bänke für die Grundschulklassen ermöglichen ganz unkomplizierte Erzählrunden.

Wir waren von 14.00 bis 18.00 Uhr hier – das Angebot war so vielfältig. Wunderbar! Vielen Dank für das schöne Fest!“ Dieses Lob kann an alle Beteiligten, Besucher wie Akteure, weitergegeben werden.

 

Fundsachen

In den letzten Monaten hat sich wieder einiges an Fundsachen angesammelt. Wer eine Jacke, Tasche oder ähnliches vermisst und diese in der Schule verloren hat, darf gerne bis zu den Herbstferien in der Aula schauen, ob das verlorene Stück dort zu finden ist. Danach gehen die Sachen ans soziale Kaufhaus.

Einladung: Werkstattgespräch mit drei syrischen Künstlern

Heute am 3. September 2019 ab 18 Uhr findet in der Aula der GOBS Lindern ein Werkstattgespräch mit drei syrischen Künstlern Khuder Abdulkareem, Fidan Khalil und Mansour Al-Henawi statt. Alle drei Künstler stellen zur Zeit im Rahmen der Kulturwochen in der Aula aus. In diesem Rahmen besteht die Möglichkeit mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Moderiert wird dieser Austausch von Dr. Claussen, dem Kulturbeauftragten der evangelischen Kirche.

Wir feiern unser Schulfest: Sonntag ist es so weit

„Lichtblicke“ heißt das Motto der diesjährigen X. Linderner Kulturwochen. Auch unsere Schule beteiligt sich. Diese Woche findet dazu unsere Projektwoche statt. Unsere Schüler arbeiten in vielen verschiedenen Projekten. Den krönenden Abschluss bildet am Sonntag (8. September 2019) das Schulfest der GOBS Lindern von 14-18 Uhr auf dem Schulgelände. Dazu möchten wir alle Interessierten herzlich einladen.

Donnerstag geht´s wieder los…

Nach hoffentlich wunderbaren Sommerferien startet die GOBS Lindern am Donnerstag ins neue Schuljahr. Die Schülerinnen und Schüler der 2. bis 10. Klasse treffen sich um 8.15 Uhr in der Aula zur schon traditionellen Schuljahresanfangsfeier mit vielen Infos, neuen Gesichtern und der Begrüßung unserer neuen 5.Klässler. Wir bitten unsere Schülerinnen und Schüler am Donnerstag auf jeden Fall an Schreibsachen, Schere und Kleber zu denken .
Wir freuen uns auf euch uns das neue Schuljahr!

(Grafik: Lilly Riesenbeck – Umschlag für das neue Logbuch 5/6…Vielen Dank noch mal Lilly!)

Den einzigartigen Flair der Weltstadt Paris spüren

Ihre Zeit in der „Stadt der Liebe“ genießen – das konnten 49 Schülerinnen und Schüler der Oberschule Lindern.

Schon am ersten Abend wanderten die Schülerinnen und Schüler durch das bezaubernde Künstlerviertel Montmartre, das auf einem Berg in Paris liegt und einen atemberaubenden Blick über die Weltstadt Paris bietet. Sofort wurde ein Gruppenfoto auf den Stufen der schneeweiß leuchtenden Kirche Sacre Coeur gemacht.

Einen leckeren Crepe unter dem absoluten Wahrzeichen der Stadt, dem Eifelturm zu verspeisen, war ein einmaliges Erlebnis. Die Teilnehmer dieser Städtereise konnten kaum glauben, dass dieser markante Turm, der zu größten Touristenattraktionen der Welt gehört, bei seiner Fertigstellung als „hässliches Monstrum“ beschimpft wurde.

Während der Jahrgang 9 das historische Schloss Versailles besuchte, um den Spuren des absolutistischen Sonnenkönigs Ludwig XIV zu folgen, erlebten die Französischschüler des 8. und 10. Jahrgangs die Unterwelt von Paris. In den Katakomben von Paris, dem größten Beinhaus der Welt liegen die Knochen von ca. 6 Mio. Menschen – „Nichts für schwache Gemüter“, so die einhellige Meinung der Jugendlichen.

Natürlich durfte bei diesem Trip das Paris der Mode nicht fehlen. Auch wenn sich die Schülerinnen und Schüler die wahnsinnig teuren Taschen von bedeutenden Herstellern nicht leisten konnten, war es ein Erlebnis, von der Champs-Elysees, der berühmtesten Prachtstraße der Welt zum Arc de Triomphe zu schlendern, um dann zu erleben, wie hier zwölf Boulevards sternenförmig zusammenfließen.

Sogar die berühmte Mona Lisa mit ihrem geheimnisvollen Lächeln lernten die Linderner kennen und wandelten anschließend nach der Devise „weniger ist mehr“ im Museum Louvre von einem Meisterwerk zum nächsten.

Unbedingt musste die mächtige Kathedrale Notre-Dame de Paris in Augenschein genommen werden, um die Auswirkungen des Brandes mit eigenen Augen zu sehen. Den besten Blick hatten die Schülerinnen und Schüler dabei während einer Tour auf einem Ausflugsboot auf der Seine am letzten Abend, von wo aus alle prachtvollen Bauten noch einmal besichtigt werden konnten.

Ganz schön kompliziert fanden die Linderner Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Woche den Plan der Untergrundbahn Metro. Am Ende der Woche, so waren sich alle einig, würde man nun in der U-Bahn jeder Weltstadt „klarkommen“.